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Dekonstruktion des Mythos in ausgewählten Prosawerken von Elfriede Jelinek

Cover von Dekonstruktion des Mythos in ausgewählten Prosawerken von Elfriede Jelinek

Europäische Hochschulschriften / European University Studies / Publications Universitaires Européennes 1695

Szczepaniak, Monika

Peter Lang

74.60

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Titel wird für Sie produziert, Festbezug, bitte vormerken

Zusatztext

Die Autorin analysiert den demythologisierenden Gestus Elfriede Jelineks, der darauf hinausläuft, die 'Unschuld der Dinge' in Frage zu stellen und den von literarischen, medialen, philosophischen und gesellschaftlichen Diskursen konstruierten Mythen die ihnen 'gestohlene' Geschichte zurückzugeben. Nach der Präsentation einiger Mythostheorien, unter denen der semiologischen Theorie von Roland Barthes eine besondere Bedeutung zukommt, erfolgt die Analyse von ausgewählten Prosatexten Jelineks. Es wurden acht Mythen bzw. mythische Komplexe herausgearbeitet: Familie, Frau, Mann, Liebe, Sex, Natur, Heimat und Musik. In Jelineks Optik erscheinen die im kollektiven Bewußtsein präsenten, mythisch geprägten Vorstellungen als Konstrukte politisch-ideologischen Charakters, hinter denen Macht, Gewinnsucht und Gewalt stecken. Im Laufe der Analyse wird stets auf die bei Jelinek mit der Bekämpfung der Mythologeme einhergehende Sprachkritik hingewiesen.

Weitere Details

Erschienen: 01.10.1998

Umfang: 228 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 1.3 x 21 x 14.8 cm

ISBN/EAN: 9783631332221

Umbreit-Nr.: 7033066

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