Die Deutung der Affekte bei Aristoteles und Poseidonios
Ein Vergleich, Europäische Hochschulschriften / European University Studies / Publications Universitaires Européennes 90
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Zusatztext
In dieser Arbeit geht es zunächst um eine Auslegung der aristotelischen Affekttheorie, so wie sie hauptsächlich im 2. Buch der Rhetorik ausgeführt wird unter Berücksichtigung der einschlägigen Passagen aus der Nikomachischen Ethik und aus De Anima. Es zeigt sich, dass Affekte für Aristoteles (und Platon) nicht etwa unserem Verstand gegenüberstehen, sondern, dass sie selbst Anteil an der Vernunft haben, indem sie auf einem Erkenntnisakt beruhen. Ziel dieser Untersuchung ist aber auch zu zeigen, dass der Stoiker Poseidonios, trotz seiner Absicht sich der platonisch-aristotelischen Seelen- und Affekttheorie anzuschließen, mit seiner Theorie das Konzept eines Gegensatzes von Vernunft und Affekt verteidigt hat und somit in Wirklichkeit nicht als Anhänger der platonisch-aristotelischen Philosophie betrachtet werden kann. Für Poseidonios besteht, anders als bei Aristoteles, eine radikale Trennung zwischen Sinnlichkeit und Vernunft, zwischen Emotionslos-Rationalem und Geistfrei-Irrationalem.
Weitere Details
Erschienen: 24.02.2004
Umfang: 200 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 1.2 x 21 x 14.8 cm
ISBN/EAN: 9783631519134
Umbreit-Nr.: 7087696
