Feurige Dichtkunst
Die Lyrik von Andreas Gryphius und Friedrich von Spee im Spannungsfeld der Feuertheorien des 17. Jahrhunderts, Europäische Hochschulschriften / European University Studies / Publications Universitaires Européennes 1918
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Zusatztext
Andreas Gryphius, der bedeutendste Autor des deutschsprachig-protestantischen Barock-Humanismus, und Friedrich von Spee, der bekannteste deutschsprachige Vertreter der machtvollen römisch-katholischen Gegenkultur, galten bislang als nicht vergleichbare Autoren. Diese Arbeit weist dagegen in detaillierten Interpretationen weitreichende weltanschauliche Gemeinsamkeiten zwischen Gryphius Gedichten, vor allem den Sonetten, und Spees Liederzyklus Trvtz-Nachtigal nach. Als Hauptmotiv ihrer Werke, das zugleich deren zyklische Gestaltung durchsichtig macht, erweist sich das Feuer. Dieses steht zugleich im Zentrum theologischer, hermetischer, medizinischer und physikalischer Diskussionen der Zeit. In deren Verarbeitung entzünden beide Autoren ein poetisches Feuer-Werk, das aus der theologischen Überzeugung vom Gott der Liebe das Feuer der Mit-Menschlichkeit und damit auch der Überwindung der Glaubensspaltung anzufachen sucht.
Weitere Details
Erschienen: 05.07.2005
Umfang: 240 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 1.4 x 21 x 14.8 cm
ISBN/EAN: 9783631540145
Umbreit-Nr.: 7085060
