Umgekehrte Diskriminierungen im Gemeinschaftsrecht
Eine Analyse der Rechtsprechung des EuGH zum Merkmal des grenzüberschreitenden Bezugs unter besonderer Berücksichtigung der Unionsbürgerschaft- Zugleich ein Beitrag zur Dogmatik der Grundfreiheiten, Studien zum Öffentlichen Recht, Völker- und Europar
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Zusatztext
Umgekehrte Diskriminierungen (oder Inländerdiskriminierungen) beschäftigen die gemeinschaftsrechtliche Rechtsprechung und Literatur schon seit nahezu 30 Jahren. Nach ständiger, aber umstrittener Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs fallen 'rein interne Sachverhalte' ohne einen 'grenzüberschreitenden Bezug' nicht in den Anwendungsbereich des Gemeinschaftsrechts, so dass ein Mitgliedstaat seine eigenen Staatsangehörigen regelmäßig schlechter behandeln darf als Angehörige anderer EU-Staaten. Die Arbeit analysiert umfassend die Validität dieser Rechtsprechung anhand des aktuellen Standes des Gemeinschaftsrechts, insbesondere vor dem Hintergrund der Ausweitung der Grundfreiheiten von Gleichheits- zu Freiheitsrechten, der Unionsbürgerschaft sowie der wachsenden Bedeutung der europäischen Grundrechte.
Weitere Details
Erschienen: 22.05.2008
Umfang: 468 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 2.6 x 21 x 14.8 cm
ISBN/EAN: 9783631575178
Umbreit-Nr.: 7032412
