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Legitimationsdefizite bei der Bestimmung der Höhe der Rundfunkgebühr

Cover von Legitimationsdefizite bei der Bestimmung der Höhe der Rundfunkgebühr

Eine verfassungsrechtliche Untersuchung zu dem Spannungsverhältnis zwischen Rundfunkfreiheit und Demokratieprinzip, Studien zum deutschen und europäischen Medienrecht 54

Mohr, Philipp

Peter Lang

77.40

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Zusatztext

Das Bundesverfassungsgericht hat klare Leitlinien zur Festlegung der Rundfunkgebührenhöhe vorgegeben: de jure entscheiden die Landesparlamente, de facto aber entscheidet die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs (KEF). Begründung hierfür: Um die Rundfunkfreiheit zu schützen, bedarf es eines Grundrechtsschutzes durch Verfahren. Diese Konstruktion ist anerkannt für Exekutive und Judikative, für die Legislative ist ein 'Grundrechtsschutz durch qualifiziertes Gesetzgebungsverfahren' neu. Diese Arbeit analysiert und benennt die damit einhergehenden juristischen Probleme. Durch Entparlamentarisierung, Expertokratie sowie die faktische Umkehrung der Wesentlichkeitstheorie entstehen deutliche Defizite hinsichtlich der demokratischen Legitimation der Rundfunkgebührenentscheidung.

Weitere Details

Erschienen: 06.09.2012

Umfang: 292 S.

Sprache: Deutsch

Einband: GEB

Format: 1.9 x 21.6 x 15.3 cm

ISBN/EAN: 9783631624630

Umbreit-Nr.: 7086943