Die reine Unterhaltsstiftung
Unter Berücksichtigung der Rechtslage in der Schweiz, Liechtenstein, Österreich, England sowie den USA
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Zusatztext
Diese Untersuchung befasst sich mit privatnützigen reinen Unterhaltsstiftungen, die durch ihre Leistungen das Auskommen der Begünstigten sichern, ohne dass diese Leistungen einen Gemeinwohlbezug aufweisen. Der Autor fragt dabei aus einer rechtsvergleichenden Perspektive, ob reine Unterhaltsstiftungen ihrem Zweck nach mit der deutschen Gesamtrechtsordnung vereinbar sind. Er kommt dabei zu dem Ergebnis, dass diese wesentlichen Prinzipien der Rechtsordnung widersprechen, etwa dem Gedanken der Generationengerechtigkeit sowie den Grundsätzen von Eigenverantwortung, Leistungsfähigkeit und Chancengleichheit. Dies folgt daraus, dass reinen Unterhaltsstiftungen das Merkmal der Gemeinwohlorientierung fehlt, mit welchem Stiftungen allgemein assoziiert werden.
Autorenportrait
Karl-Alexander Neumann studierte Rechtswissenschaften an der Bucerius Law School, der Cambridge University (Trinity College) und der Université Paris 1 Panthéon-Sorbonne. Der promovierte Volljurist war wissenschaftlicher Mitarbeiter am Chaire de droit allemand/Lehrstuhl für deutsches Recht der Université de Lausanne.
Weitere Details
Erschienen: 20.11.2014
Umfang: 408 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 2.5 x 21.6 x 15.3 cm
ISBN/EAN: 9783631652077
Umbreit-Nr.: 8906886
