Bedeutung der 'Morrison'-Entscheidung des 'Supreme Court' der Vereinigten Staaten von Amerika für das US-amerikanische Übernahmerecht und die deutsche Übernahmepraxis
Europäische Hochschulschriften Recht 5810
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Zusatztext
Mit der Entscheidung Morrison v. National Australia Bank Ltd. hat der Supreme Court der Vereinigten Staaten von Amerika im Juni 2010 den von US-amerikanischen Gerichten über Jahrzehnte zur Begründung der extraterritorialen Anwendbarkeit der kapitalmarktrechtlichen Betrugsvorschriften herangezogenen effects und conduct tests die Grundlage entzogen und die Bedeutung der fraglichen Bestimmungen für transnationale securities fraud cases erheblich eingeschränkt. Da Instanzgerichte die im Betrugskontext entwickelten Tests in der Vergangenheit auch zur Bestimmung der geographischen Reichweite der inländischen Übernahmebestimmungen herangezogen haben, untersucht der Autor, ob und ggf. welche Bedeutung der Entscheidung im US-amerikanischen wie auch internationalen Übernahmekontext zukommt.
Autorenportrait
Jens König studierte Rechtswissenschaften in Köln und absolvierte ein LL.M.-Studium in San Diego, Kalifornien. In München ist er als Rechtsanwalt im Bereich Corporate Governance, Internal Investigations und Gesellschaftsrecht tätig.
Weitere Details
Erschienen: 01.05.2016
Umfang: 278 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 1.6 x 21 x 14.8 cm
ISBN/EAN: 9783631670316
Umbreit-Nr.: 7396741
