Identität und Wissen in ausgewählten Werken Elie Wiesels und William Styrons
(Wissens-)Grenzen des Selbst
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Zusatztext
Wie soll die Erinnerung an den Holocaust zukünftig gestaltet werden? Vor dem Hintergrund dieser Frage untersucht die Autorin Wissen und Identität in den Werken Wiesels und Styrons. Sie entwirft ein Analysemodell, das verschiedene Formen des Wissens sowie Ebenen und Methoden der Wissenstransformation in literarischen Schriften mit den Identitätstheorien George Herbert Meads und Stuart Halls verbindet. Dadurch wird sichtbar, welche Wissensarten sich in den Texten identifizieren lassen und welchen interpretatorischen Mehrwert sie im Hinblick auf menschliche Identität aufweisen. Das Buch macht deutlich, dass in der Holocaustliteratur noch Forschungslücken bestehen und dass die Aufarbeitung dieser Problematiken ein Weg sein kann, dem 'Verblassen der Vergangenheit' entgegenzuwirken.
Autorenportrait
Magdalena Fober studierte Amerikanistik, Medienwissenschaft und Neuere Geschichte an der Universität Marburg. Sie war dort am Fachbereich Geschichte und Kulturwissenschaften, am Herder-Institut Marburg und ehrenamtlich im Staatlichen Museum Auschwitz-Birkenau tätig.
Weitere Details
Erschienen: 08.02.2017
Umfang: 230 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 1.8 x 21.6 x 15.3 cm
ISBN/EAN: 9783631717912
Umbreit-Nr.: 8907736
