Emotionen und Selbstreflexionen in den Romanen von Giovanni Arpino
Bonner romanistische Arbeiten 118
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Zusatztext
Giovanni Arpino (1927-1987) bezeichnete sein Schreiben als 'ricerca dellumano', als eine 'Erforschung des Menschlichen'. Im Vordergrund steht dabei, was eine Figur fühlt und denkt. Diese Selbsteinschätzung des bisher kaum erforschten Autors fungiert als Lektüreschlüssel der Studie, die eine textnahe Funktions- und Darstellungsanalyse der in ausgewählten Romanen dargestellten Emotionen und Selbstreflexionen vornimmt. Die Verfasserin zeigt die handlungsgenerierende, subjektkonstituierende und identitätsstiftende Funktion von Emotionen, die sich in selbstreflexiven Prozessen abbildet. Emotionen und Selbstreflexionen dienen der Erstellung eines Psycho- und Soziogramms; perspektivierendes Erzählen und Sprachbilder ergänzen sich dabei auf Darstellungsebene gegenseitig.
Autorenportrait
Lea Akkermann studierte Deutsch-Italienische Studien im binationalen Exzellenzstudiengang der Universitäten Bonn und Florenz und promovierte anschließend im trinationalen Graduiertenkolleg Italianistica der Universitäten Bonn, Florenz und Paris-Sorbonne.
Weitere Details
Erschienen: 16.08.2017
Umfang: 298 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 2.1 x 21.6 x 15.3 cm
ISBN/EAN: 9783631730300
Umbreit-Nr.: 8907225
