Krieg für die Kultur? Une guerre pour la civilisation?
Intellektuelle Legitimationsversuche des Ersten Weltkriegs in Deutschland und Frankreich (1914-1918), Schriften zur politischen Kultur der Weimarer Republik 19
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Zusatztext
Der Erste Weltkrieg fand nicht nur auf dem Schlachtfeld statt, sondern wurde als 'Krieg der Geister' auch von Intellektuellen publizistisch mit der Feder geführt. Dabei lassen sich in Frankreich und Deutschland ähnliche Kriegsdiskurse beobachten. In beiden Ländern sollte die Definition von (nationalen) Kulturwerten den Krieg legitimieren. Gleichzeitig erfüllten diese Kriegsschriften als intellektuelle Aufrüstung auch einen propagandistischen Zweck. Die Beiträge des vorliegenden Bandes widmen sich Kriegstexten von deutschen und französischen Philosophen, Historikern, Soziologen und Schriftstellern und analysieren deren argumentative Strategien und ideengeschichtliche Voraussetzungen in der Kulturkritik der Jahrhundertwende.
Autorenportrait
Olivier Agard ist Professor für deutsche Ideengeschichte an der Université Paris Sorbonne (Paris IV). Sein Forschungsschwerpunkt ist die Ideengeschichte des 20. Jahrhunderts in den deutschsprachigen Ländern. Barbara Beßlich ist Professorin am Germanistischen Seminar der Universität Heidelberg. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen Literatur und Geschichte vom 18.-21. Jahrhundert, Narratologie, Klassische Moderne sowie Kulturkritik.
Weitere Details
Erschienen: 31.05.2018
Umfang: 320 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 2.2 x 21.6 x 15.3 cm
ISBN/EAN: 9783631742358
Umbreit-Nr.: 8907163
