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Mären als Grenzphänomen

Cover von Mären als Grenzphänomen

Bayreuther Beiträge zur Literaturwissenschaft 37

Silvan Wagner

Peter Lang

76.30

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Titel wird für Sie produziert, Festbezug, bitte vormerken

Zusatztext

Mären sind schon längst nicht mehr ein Stiefkind der Forschung. Dennoch geben ihre Widersprüchlichkeiten, moralische Devianz und interpretative Offenheit immer noch Rätsel auf. Dieser Sammelband setzt gerade an den Spannungen der Märendichtung an und versucht auf dieser Basis, ihre literarische Funktion systematisch zu bestimmen. Dabei fungiert der Begriff der Grenze als gemeinsamer Fokus der einzelnen Beiträge: Mären operieren gezielt an den Grenzen höfischer und städtischer Literatur, sie überschreiten diese und machen sie damit erst sichtbar. Die Beiträge stellen Märendichtung exemplarisch an Erzählungen des 13. und 15. Jahrhunderts als vielschichtiges Grenzphänomen vor, das Prozesse der Sinnerzeugung kritisch beleuchtet.

Autorenportrait

Silvan Wagner studierte Musik, Germanistik und Evangelische Theologie in Wuppertal und Bayreuth. Er arbeitet als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Ältere Deutsche Philologie in Bayreuth.

Weitere Details

Erschienen: 29.06.2018

Umfang: 310 S.

Sprache: Deutsch

Einband: GEB

Format: 2.2 x 21.6 x 15.3 cm

ISBN/EAN: 9783631747971

Umbreit-Nr.: 8659958