Der lange Schatten des Roten Oktober
Zur Relevanz und Rezeption sowjet-russischer Kunst, Kultur und Literatur in Österreich 1918-1938, Wechselwirkungen 22
Rebecca Unterberger/Primus-Heinz Kucher
€84.65
(inklusive MwSt.)
Verfügbarkeit: Titel wird für Sie produziert, Festbezug, bitte vormerken
Zusatztext
Die Oktoberrevolution von 1917 und die Gründung der Sowjetunion zog politisch-ideologisch wie kulturell-künstlerisch im deutschsprachigen Raum hohe Aufmerksamkeit auf sich und polarisierte die intellektuelle Öffentlichkeit. Insbesondere in der Ersten Republik bzw. im Roten Wien stießen manche ihrer Impulse auf Resonanz, andere auf dezidierte Zurückweisung. Auch im bürgerlichen Kunst- und Literaturbetrieb, zum Beispiel dem der Musik, des Theaters oder des Films wurden (sowjet)russische Entwicklungen wahrgenommen und diskutiert. Der Band widmet sich solchen Rezeptionsbeziehungen, arbeitet ihre zum Teil erstaunliche Resonanz heraus, verortet sie in zeittypischen Diskursen wie dem des Aktivismus, der Theater- und Musikavantgarde, aber auch, kontrastierend-komplementär, dem des zeitgenössischen Amerika-Diskurses.
Autorenportrait
Primus-Heinz Kucher ist Professor für Neuere Deutsche Literatur an der Universität Klagenfurt. Er ist spezialisiert auf den Zeitraum von der Aufklärung/Romantik bis zur Gegenwart und leitet FWF-Forschungsprojekte zur Moderne und Antimoderne sowie zu Transdisziplinären Konstellationen in der Österreichischen Kultur und Literatur der Zwischenkriegszeit. Rebecca Unterberger war wissenschaftliche Mitarbeiterin in den FWF-Projekten Moderne und Antimoderne sowie Transdisziplinäre Konstellationen und Fulbright Scholar an der University of California, Santa Barbara.
Weitere Details
Erschienen: 30.04.2019
Umfang: 462 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 3 x 21.6 x 15.3 cm
ISBN/EAN: 9783631766415
Umbreit-Nr.: 8907136
