Antiwestliche Diskurse in der serbischen und griechischen Orthodoxie
Zur Konstruktion des 'Westens' bei Nikolaj Velimirovic, Justin Popovic, Christos Yannaras und John S. Romanides, Erfurter Studien zur Kulturgeschichte des Orthodoxen Christentums 17
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Zusatztext
Antiwestliche Diskurse und Stereotype begegnen uns bis heute in theologischen und kirchlichen Stellungnahmen und Publikationen von Orthodoxen in Griechenland und Serbien. Sie prägen vielfach den Diskurs über das eigene Verhältnis zu Europa. Ihre Wurzel, so eine These dieses Buches, haben diese Diskurse in einer Politischen Theologie, die den Westen als das Andere der eigenen Identität konstruiert. Sie bedingen zugleich eine religiös-nationale Identitätskonstruktion. Die theologischen und sozio-historischen Voraussetzungen, unter denen diese Selbst- und Fremdbilder entstehen, werden hier analysiert. Dabei wird deutlich, wie sich die Kritik am Westen in immer neue Paradoxien verstrickt, obwohl sie zur Stabilisierung der eigenen Identität beitragen soll.
Autorenportrait
Julia Anna Lis studierte Katholische Theologie, Deutsche Philologie und Osteuropäische Geschichte in Münster, Jerusalem und Krakau. Während ihrer Promotion forschte sie als Stipendiatin am Ökumenischen Institut der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Derzeit ist sie als Geschäftsführerin am Institut für Theologie und Politik in Münster tätig.
Weitere Details
Erschienen: 21.01.2019
Umfang: 398 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 2.6 x 21.6 x 15.3 cm
ISBN/EAN: 9783631771570
Umbreit-Nr.: 5726685
