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Hexenprozesse und Konfiskationen in der vorderösterreichischen Stadt Rheinfelden

Cover von Hexenprozesse und Konfiskationen in der vorderösterreichischen Stadt Rheinfelden

eBook

Schleichert, Sabine

GRIN VERLAG

15.99

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Lieferbar

Zusatztext

Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 1995 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: keine, , Sprache: Deutsch, Abstract: Der Anteil der österreichischen Vorlande an den Hexenprozessen in Südwestdeutschland- das, wie man weiß, zur Kernzone der Hexenverfolgung im Reich zählte - istbisher nicht hinreichend gewürdigt worden. Das dürfte vor allem darauf zurückzuführensein, daß das Gebiet um die Wende zum 19. Jahrhundert aufgelöst und verschiedenenNachfolgestaaten zugeschlagen wurde. Die Archivkörper folgten diesem Schicksal,wurden zerrissen und verteilt, vieles ging verloren. Was an Hexenprozeßakten noch übrigist, verteilt sich auf vier Staaten und einige Dutzend Archive. Eine übergreifende Darstellung Jahrhunderts unterstanden die Vorlande der tirolischen Linie der Habsburger mit Sitz inInnsbruck. Für die weiter entfernt liegenden Teile des Gebietes - Elsaß, Breisgau, dieLandvogteien Hagenau und Ortenau - war mit der vorderösterreichischen Regierung inEnsisheim eine eigene Zwischeninstanz eingerichtet worden. Beide Regierungen hattenallerdings mit den Hexenprozessen im engeren Sinn wenig zu tun, denn die Hochgerichtsbarkeitund damit die Verantwortung für die Verfolgungen lag für einen großen Teil desGebiets aufgrund von Pfandverschreibungen, Verlehnungen oder Privilegien in denHänden lokaler Adelsgeschlechter oder der Städte. Dort sind daher auch die Prozeßaktenund die eigentlichen Hintergründe der Prozesse zu suchen. Den Habsburgern blieben indiesen Gebieten nur die Steuer- und Militärhoheit.Am Beispiel einer einzelnen Prozeßwelle soll im folgenden versucht werden, Ablaufund Charakteristika vorderösterreichischer Hexenprozesse zu schildern und, soweit diesmöglich ist, ein wenig Licht in die Hintergründe und Zusammenhänge zu bringen.Die Stadt Rheinfelden, gelegen am Hochrhein zwischen Basel und Schaffhausen,war bis ins Spätmittelalter reichsunmittelbar. Gegen Ende des 15. Jahrhunderts verlor siediesen Status und mußte sich österreichischer Landesherrschaft unterwerfen. Sie konntedabei jedoch ihre hergebrachten Privilegien wie auch den Besitz der Hochgerichtsbarkeitfehlt daher bis dato.Ähnlich schlecht ist der Kenntnisstand über die Verwaltungsorganisation, vor allemdie Struktur der Hochgerichtsbarkeit. In der hier interessierenden Zeit des 16. und 17. chronoloinnerhalbder Mauern der Stadt wahren. [...]

Weitere Details

Erschienen: 28.09.2003

Umfang: 35 S., 0.18 MB

Sprache: Deutsch

ISBN/EAN: 9783638218276

Umbreit-Nr.: 6809068

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