Zwischen Realität und Virtualität - Eine pädagogische Betrachtung des Internets
Zusatztext
Diplomarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Pädagogik - Medienpädagogik, Note: 1, Frankfurt University of Applied Sciences, ehem. Fachhochschule Frankfurt am Main (Soziale Arbeit und Gesundheit), Sprache: Deutsch, Abstract: Das Thema dieser Arbeit wurde bislang in der Sozialpädagogik vernachlässigt.Doch gerade Begriffe wie Identität, Kommunikation und Medienkompetenz sindBegriffe, die auch im Kontext der Neuen Medien eine tragende Rolle spielen undspielen werden. Da diese digitalen Medien immer mehr und vielfältig in ihrer Artin unsere Gesellschaft dringen, dürfen sie nicht einfach ignoriert werden. Diesogenannten Neuen und interaktiven Medien verändern zweifellos unsereGesellschaft, sogar unsere gesamte Kultur. Mit dem Internet als Herzstückrevolutionieren sie auf allen Gebieten unsere traditionellen Massenmedien. Daseine einzige Technologie alle sozialen Kommunikationsbereiche revolutioniertund neu definiert, hätte niemand für möglich gehalten. Dass dieselbe Technologiedas Potential bietet, bekannte und in der Menschheitsgeschichte entwickelteMedientypen (Foto, Fernsehen, Kommunikation, Buch, ...) aufzunehmen und zuvereinen, war auch nicht vorher so gedacht.1 Doch was ist so besonders amInternet?Was bietet das Internet als Medium denn wirklich Neues?Kommunikationsaspekt?Kommunikation gab es schon immer in der Menschheitsgeschichte, von der faceto face Kommunikation bis zum Telefon. Die Menschen reden, telefonieren undschreiben Briefe, um sich zu verständigen.Softwaredownload?Es gibt File Sharing Programme zum herunterladen von Filmen, Spielen undMusik aus dem Internet. Doch auch vor dem Internet hörten wir Musik, gingen insKino oder spielten Spiele.Wissensflut?Leider entpuppt sich die Wissensflut bei näherer Betrachtung nur alsInformationsflut. Diese bekommt man auch in jeder guten Bibliothek, zwar dauertes ein wenig länger, doch ist es viel verlässlicher. Internetshopping?Sachen bei E-Bay zu ersteigern oder bei Amazon zu kaufen ist natürlich sehrpraktisch. Doch gab es Versandhändler wie Quelle auch schon vor den Zeiten desInternet, sogar mit mehr Erfolg. Laut FAZ macht der Online Buchhandel nureinen Marktanteil von 2,3% aus.2Schmutz und Perversion?Weder Amokläufe, Sex oder Gewalt sind Erfindungen des Internet. Darüberwurde auch vorher in anderen Medienbereichen ausreichend berichtet. Das WWWist ein Spiegel der Gesellschaft und somit nicht besser oder schlechter als dieGesellschaft selbst.3 [...]1 vgl. Faßler 2000, 92 vgl. Feibel 2001, 25ff3 vgl. a.a.o., 27
Weitere Details
Erschienen: 04.12.2003
Umfang: 85 S., 3.10 MB
Sprache: Deutsch
ISBN/EAN: 9783638237536
Umbreit-Nr.: 4674784
