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Gesellschaftsvertrag und Jihad - Die Freund-Feind-Unterscheidung im Islam

Cover von Gesellschaftsvertrag und Jihad - Die Freund-Feind-Unterscheidung im Islam

eBook

Eschenhagen, Paul

GRIN VERLAG

13.99

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Lieferbar

Zusatztext

Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 2,0, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Institut für Politikwissenschaft), Veranstaltung: Moderne politische Theorien, Sprache: Deutsch, Abstract: Every nation, in every region, now has a decision to make.Either you are with us, or you are with the terrorists.George W. BushSeit den Anschlägen in New York und Washington vom 11. September 2001 durch islamistische Terroristen rückten die Folgen der kulturellen Differenz zwischen islamisch und westlich geprägten Gesellschaften für die Strukturen der internationalen Sicherheitsordnungen in den Vordergrund politiktheoretischer Überlegungen. Jedoch begann die Debatte über das scheinbar offenkundig gewordene Konfliktpotenzial nicht erst zu diesem Zeitpunkt. Aufsehen erregte beispielsweise Samuel P. Huntington schon 1993 mit seiner These vom Clash of Civilizations, dem Kampf der Kulturen. Huntington geht davon aus, dass zukünftige Konfliktlinien nicht mehr zwischen Ideologien oder Ökonomien verlaufen, sondern dass sich die globalen Konflikte der Zukunft zwischen verschiedenen Kulturen entzünden. Heute, zehn Jahre nach Huntingtons Artikel, sind die Spannungen zwischen der westlichen, in weiten Feldern amerikanisch dominierten, und der islamischen Kultur unübersehbar. Wo immer ein Konflikt entsteht, ergibt sich ein Gegnerschaftsverhältnis nach einem Freund-Feind-Schema. Bei Konflikten zwischen Staaten oder Ideologien ist diese Unterscheidung selten sehr schwer gefallen: Die Alliierten gegen die Achsenmächte, Kapitalismus gegen Kommunismus usw. Bei Konflikten zwi-schen Kulturen ist diese Unterscheidung ungleich schwieriger, da hier oft ein kaum überschaubares Geflecht von Faktoren eine wichtige Rolle spielt, z.B. über Generationen gewachsene und gepflegte Traditionen und Verhaltensweisen, religiöse und lebensanschauliche Werte sowie Vorurteile, die sich zu Verachtung und teilweise lange angestautem Hass verfestigt haben. Zudem ist keine Kultur so homogen, dass sie klare Angriffsflächen bietet.

Weitere Details

Erschienen: 13.04.2004

Umfang: 15 S., 0.14 MB

Sprache: Deutsch

ISBN/EAN: 9783638267045

Umbreit-Nr.: 4496522

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