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Intermedialität - Photographie und Literatur bei Rolf Dieter Brinkmann

Cover von Intermedialität - Photographie und Literatur bei Rolf Dieter Brinkmann

eBook, Digitale Originalausgabe (eBook ohne Printausg.)

Hufer, Holger

GRIN VERLAG

13.99

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Lieferbar

Zusatztext

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,0, Universität Regensburg (Germanistik, Philosophische Fakultät), Veranstaltung: Text-Bild-Konzeptionen, Sprache: Deutsch, Abstract: I. Einleitung
Thematischer Mittelpunkt der vorliegenden Arbeit soll das Verhältnis von Photographie und
Literatur in ausgewählten Texten des Pop-Literaten Rolf Dieter Brinkmann sein. Dabei sollen
Untersuchungen über die bei Brinkmann betriebene Intermedialität in Verbindung gesetzt
werden mit konkreten Textbeispielen, an denen die Beziehung von literarischer Umsetzung
basierend auf photographischen Elementen zu ihrer intermedialen Funktion ermessen werden
soll. Die Orientierung erfolgt dabei nach chronologischen Gesichtspunkten, die
angesprochenen Brinkmannschen Werke werden nach den Jahren ihres Entstehens
interpretiert. Thematische, funktionelle und technische Gemeinsamkeiten bzw. Unterschiede
sollen dabei in einen Bezug zueinander gesetzt werden. Die verschiedenen Weisen, in denen
Brinkmann Photographie und Literatur miteinander verknüpft, sollen deutlich werden, ebenso
wie Brinkmanns komplexer Wandel im Laufe der Zeit, der den Umgang mit dieser Thematik
betrifft. Am Ende sollen auch die Tagebücher Erwähnung finden, sowohl in der Analyse
einzelner Seiten auch in der Gesamtkonzeption des Werkes. Montage-und Collagetechniken,
mit denen Brinkmann arbeitet, sind ebenso nicht außer Acht zu lassen wie das verwendete
Material, dessen ursprüngliche Funktion bzw. dessen Kontext und die Funktion, welches es
nun in Brinkmanns Tagebüchern übernimmt.

II. Das Gedicht Photographie im Kontext einer Photobeschreibung
Brinkmann verdeutlicht seine poetischen Idealvorstellungen im Motiv des Snap-shot, dem
er sich in seinen Gedichten immer wieder annähert, andererseits variiert oder durchbricht er
es. Den Werken liegt eine Form der Wahrnehmung zugrunde, die sich oft genug aus den
Bereichen der Photographie, der filmischen Darstellung oder der Popmusik herausbildet. Das
hat zur Folge, dass sich Brinkmanns Gedichte im schmalen Grenzbereich zwischen der
herkömmlichen lyrischen Form und der modernen Kultur der Massen bewegen. Explizit
ausgedrückt bedeutet das, dass sie weder der einen noch der anderen Form angehören bzw.
dass sie mitunter Merkmale beider Formen aufweisen. Brinkmann führt damit einen Angriff
auf die Eigenständigkeit der Kunst, im Mittelpunkt seiner Kritik steht das Verhältnis von
traditionellem Kunstverständnis und den Ausgeburten der Massenkultur.

Weitere Details

Erschienen: 29.08.2004

Umfang: 20 S., 1.71 MB

Sprache: Deutsch

ISBN/EAN: 9783638303217

Umbreit-Nr.: 6742024

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