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Der Einfluss des Examen de Ingenios auf Cervantes am Beispiel des Ingenioso Hidalgo Don Quijote de La Mancha

Cover von Der Einfluss des Examen de Ingenios auf Cervantes am Beispiel des Ingenioso Hidalgo Don Quijote de La Mancha

eBook

Elbek, Emel

GRIN VERLAG

12.99

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Lieferbar

Zusatztext

Es gibt wohl kaum ein anderes literarisches Werk, das so viel Diskussions- wie auch Interpretationsstoff bietet wie El Ingenioso Hidalgo Don Quijote de la Mancha von Miguel de Cervantes Saavedra. Sei es der satirische Gehalt, der Humor, die Erzähltechnik oder der Stil - dieser Meilenstein der Weltliteratur bietet wahrscheinlich so viele Wege, die Abenteuer des fahrenden Ritters Don Quijote auszulegen, wie er Seiten hat. So haben sich nicht nur Literaturkritiker, Historiker oder Soziologen ausgiebig mit der Welt des selbsternannten Ritters von der Traurigen Gestalt beschäftigt, sondern vor allem Mediziner und Psychologen fanden in Don Quijote"s Verhaltensweisen und Wahrnehmungen zahlreiche Ansatzpunkte für ihre Arbeit. Wenn man sich die Frage stellt, warum eines Tages ein alter Mann seinen noch älteren Gaul sattelt, um sich als Ritter kostümiert auf den Weg nach Abenteuern zu machen, kommt der eine oder andere sicherlich zum Schluss, dass wir es hier mit einem Verrückten zu tun haben. Doch ist dieser selbsternannte fahrende Ritter, der einen erbitterten Kampf gegen Windmühlen führt, eigenmächtig Sträflinge befreit oder in den Kampf gegen eine Schafherde zieht, wirklich ein Fall für den Psychiater? Auf den ersten Blick vielleicht. Tatsächlich gibt es jedoch eine medizinische Erklärung für den "Fall" Don Quijote. Zahlreiche Elemente, von denen Cervantes zur Beschreibung seiner Hauptfigur Gebrauch macht, lassen darauf schließen, dass er sehr vertraut war mit dem 1575 erschienen Examen de Ingenios para las Ciencias des Mediziners Juan Huarte de San Juan, wonach die Hauptfigur in humoralpathologischer Hinsicht sowohl als Choleriker als auch Melancholiker eingestuft werden muss. Diese Arbeit wird versuchen, den "Fall" Don Quijote aus humoralpathologischer Sicht näher zu betrachten, wobei von Belang sein wird, inwiefern sich Cervantes bei der Beschreibung seines Caballero de la Triste Figura von Huarte beeinflussen ließ. Zum Verständnis des Krankheitsbildes wird zunächst ein Einblick in den medizinisch-geschichtlichen Hintergrund der Temperamentenlehre geschaffen, um im Anschluss Don Quijote"s Geisteszustand unter Huarte"schen Gesichtspunkten zu analysieren. [...]

Weitere Details

Erschienen: 09.03.2005

Umfang: 24 S., 0.75 MB

Sprache: Deutsch

ISBN/EAN: 9783638356268

Umbreit-Nr.: 6645161

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