Zum Hauptinhalt springen
Umbreit Logo

Das Ende der klassischen Formensprache: Neue Kapitellformen (Entwicklungen im 5./6. Jahrhundert)

Cover von Das Ende der klassischen Formensprache: Neue Kapitellformen (Entwicklungen im 5./6. Jahrhundert)

eBook, Digitale Originalausgabe (eBook ohne Printausg.), Digitale Originalausgabe (eBook ohne Printausg.)

Kraft, Simone

GRIN VERLAG

15.99

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Lieferbar

Zusatztext

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Kunst - Architektur, Baugeschichte, Denkmalpflege, Note: 2,0, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Kunsthistorisches Institut), Veranstaltung: Frühmittelalterliche Kunst im Adriaraum, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Spätantike ist geprägt von Umbrüchen und Veränderungen. Das Ende Roms und die Verlegung der Hauptstadt des römischen Reiches nach Konstantinopel zeugen davon ebenso wie die zahlreichen Barbareneinfälle in römischem Reichsgebiet und das Christentum als neue Staatsreligion. Das alte System bricht allmählich zusammen. Die Spätantike löst sich nach und nach von der antiken Tradition. Eine neue, eigenständige Kultur beginnt sich auszubilden.
Diese tief greifenden Veränderungen im politischen wie kulturellen Leben zeichnen sich auch in der Bauweise ab. Gerade im sakralen Bereich entstehen mit der neuen Religion andere rituelle Anforderungen; die christliche Basilika wird zum dominierenden Gebäudetypus. Besonders deutlich werden die neuen Formen im Bereich der Bauplastik und hier wiederum an den Kapitellen. In Auseinandersetzung mit den klassischen Vorbildern werden diese vereinfacht, ergänzt, neu kombiniert. Es entstehen vielfältige Um- und Neubildungen, bis schließlich im frühen 6. Jahrhundert mit dem reinen Kämpfer- bzw. Korbkapitell eine eigenständige frühchristliche Kapitellform gefunden ist, die gegen Ende des 6. Jahrhunderts zur dominierenden Baudekoration wird.

Welche formalen Veränderungen entstehen, hauptsächlich ausgehend vom korinthischen Kapitell? Welche neuen Dekorationstypen werden entwickelt? Welche Beziehungen und Wechselwirkungen bestehen und wie führen sie schließlich zum Korbkapitell? Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, Antworten auf diese Fragen zu erarbeiten. Es wird versucht, in die Erkenntnisse beispielhafter jüngerer Literatur zu diesem Forschungsgebiet zu referieren und auszuwerten.

Weitere Details

Erschienen: 26.01.2006

Umfang: 27 S., 4.13 MB

Sprache: Deutsch

ISBN/EAN: 9783638461122

Umbreit-Nr.: 4626386

Der Umbreit-Newsletter

Jetzt anmelden und immer über Angebote, Neuigkeiten und Aktionen informiert bleiben.