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Die Festwoche des sowjetischen Films in Wien 1946

Cover von Die Festwoche des sowjetischen Films in Wien 1946

eBook

Breynck, Patrick/Hahn, Olaf

GRIN VERLAG

39.99

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Verfügbarkeit: Lieferbar

Zusatztext

Es wird zwar immer wieder darauf hingewiesen wie sehr die sowjetische Besatzungsmacht um das Wiederbeleben des Kulturlebens nach dem Zweiten Weltkrieg bemüht war, jedoch weißt der derzeitige Forschungsstand in Bezug auf die Rezeption des russischen Films im Nachkriegsösterreich Mängel auf.
Im Zuge unserer Recherchen stießen wir auf die Festwochen des Sowjetischen Films, die zunächst in Wien und im Anschluss in Salzburg, Innsbruck und Graz stattfanden. Die Sowjetische Filmfestwoche in Wien steht mit ihrem Programmangebot exemplarisch für den sowjetischen Film und seine Rezeption in der unmittelbaren Nachkriegszeit.
Zielsetzung unserer Arbeit ist, den Ablauf des Filmfestivals und die kulturellen, sowie politisch-propagandistischen Interessen der sowjetischen Besatzungsmacht zu dokumentieren und diese im politisch-soziokulturellen Kontext der Republik Österreich zu situieren. Im Weiteren werden wir die gezeigten Filme ästhetisch, inhaltlich und in Bezug auf die Rezeption in den österreichischen Medien analysieren.
Diese Arbeit gliedert sich in zwei grundsätzliche Teile, einen historisch-politischen und einen filmanalytischen im Kontext der sowjetischen Filmproduktions- und Kulturpolitik.
Im historisch-politischen Teil gibt Patrick Breynck die Auskunft über die politische und historische Situation im Nachkriegsösterreich. Daraus ergeben sich die Hintergründe der Organisation der Sowjetischen Filmfestwoche in Wien und ihrer Veranstalter, sowie die Rezeption der Filmwoche. Als Topos zeigt sich hier vor allem die sowjetische Propaganda in Österreich.
Im filmanalytischen Teil untersucht Olaf Hahn die im Rahmen der Sowjetischen Filmfestwoche in Wien gezeigten Filme unter der Berücksichtigung der von Patrick Breynck gewonnenen Erkenntnisse. In diesem Teil besteht die Notwendigkeit die Filme in ihrem kunsthistorischen Kontext zu werten. Einen besonderen Raum nimmt hier die sowjetische Kunstrichtung, die unter dem Namen sozialistischer Realismus bekannt ist, ein. Darüber hinaus ziehen sich die sowjetische Propaganda und ihre Methoden in ihrem Heimatland, als Roter Faden durch diesen Teil der Arbeit.
Die aus beiden Teilen gewonnenen Erkenntnisse lassen die Unterschiede der Rezeption der sowjetischen Filme und die sich daraus ergebenen Methoden der sowjetischen Propaganda in Österreich und der Sowjetunion aufzeigen.

Weitere Details

Erschienen: 24.11.2006

Umfang: 229 S., 5.15 MB

Sprache: Deutsch

ISBN/EAN: 9783638573207

Umbreit-Nr.: 6604231

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