Synthese von Geschichtswissenschaft und Dramaturgie?
Über die Funktion des Zeichenarguments in Friedrich Schillers Demetrius
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Zusatztext
Die Arbeit verbindet anhand eines bisher wenig ausgedeuteten Fragments, dem Demetrius, den Historiker Schiller mit dem Dramaturgen Schiller. Friedrich Schiller fasst hier seine geschichtstheoretische Perspektivierung von Identität und Herrschaft in ein historisches Drama, und zwar am Motiv des Standes, so die zentrale These. Dies wird an der Bedeutung der Zeichen ablesbar, die die Hauptfigur als den eigentlich ermordeten Prinzen Demetrius identifizierbar machen. Sie sind unter dem Begriff des Zeichenarguments gefasst. Es wird in seinem Bezug zum Ordo und in seiner Transformation im Verlauf der Fabula verfolgt, mit je verschiedenen Schlussfolgerungen.
Autorenportrait
Sibylle Kappes, Bachelor of Arts: Studium der deutschen Literatur an der Humboldt Universität zu Berlin. Freie Autorin, Berlin.
Weitere Details
Erschienen: 24.01.2014
Umfang: 72 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 0.5 x 22 x 15 cm
ISBN/EAN: 9783639476521
Umbreit-Nr.: 6143663
