Interkulturelle Zweisprachige Erziehung für indigene Völker
Ein Beispiel aus Chiapas, Mexiko
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Zusatztext
Mit der Anerkennung der plurikulturellen Zusammensetzung der mexikanischen Nation wurde 2001 die interkulturelle zweisprachige Erziehung (IZE) zum offiziellen Bildungsangebot des Staates für die indigenen Völker. Zu Beginn dieser Arbeit erfolgen eine Begriffsklärung, sowie eine Beschreibung des historischen Kontextes der indigenen Völker und ein Diskurs der interkulturellen, zweisprachigen Erziehung. Im empirischen Teil wird die konkrete Umsetzung der interkulturellen zweisprachigen Erziehung am Beispiel des indigenen Volkes der Tsotsiles in der Region Zona Sur des Municipios San Cristóbal de las Casas im Bundesstaat Chiapas beforscht. Dazu wurden LehrerInnen, Eltern und ExpertInnen zur Umsetzung der beiden Konzepte Zweisprachigkeit und Interkulturalität mit Hilfe eines Leitfadens befragt. Die Unterrichtspraxis wurde beobachtet und SchülerInnen haben Zeichnungen zum Thema Meine Schule angefertigt. Aus den erhaltenen Daten ergibt sich ein klares Bild über die Vorstellungen der praktisch tätigen AkteurInnen zu diesem Bildungsschwerpunkt, die Art und Weise der Umsetzung, sowie den förderlichen und hemmenden Bedingungen.
Autorenportrait
Tamara Haid, Mag.: Ausbildung zur diplomierten Sozialpädagogin im Bundesinstitut für Sozialpädagogik in Baden bei Wien, Studium der Internationalen Entwicklung an der Universität Wien
Weitere Details
Erschienen: 25.05.2016
Umfang: 176 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 1.1 x 22 x 15 cm
ISBN/EAN: 9783639723175
Umbreit-Nr.: 7531886
