Zum Hauptinhalt springen
Umbreit Logo

Die Entwicklung des amerikanischen Gangsterfilms von 'The Roaring Twenties' zu 'Casino'

Cover von Die Entwicklung des amerikanischen Gangsterfilms von 'The Roaring Twenties' zu 'Casino'

eBook, Digitale Originalausgabe (eBook ohne Printausg.), Digitale Originalausgabe (eBook ohne Printausg.)

Schneider, Marco

GRIN VERLAG

13.99

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Lieferbar

Zusatztext

Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Filmwissenschaft, Note: 1,0, Universität Bayreuth (Medienwissenschaft), Veranstaltung: Mediengeschichte und Ästhetik: Filmgenres, Sprache: Deutsch, Abstract: Seinen Ursprung findet der Gangsterfilm bereits in Edwin S. Porters The Great Train
Robbery (1903), der heute als erster Western der Filmgeschichte angesehen wird. Doch
durch die Thematisierung eines Verbrechens ein Hold-Up setzt der Film auch einen Fuß in
das Genre des Gangsterfilms. Fast zehn Jahre später aber sind es D.W. Griffith und Raoul
Walsh, die mit ihren Filmen The Musketeers of Pig Alley (1912) und The Regeneration
(1915) den Gangsterfilm als solchen definieren, indem sie dem Aspekt des thematisierten
Verbrechens noch eine weitere wichtige Komponente hinzufügen die Großstadt. In diesen
frühen Filmen ist der Gangster ein Opfer der Gesellschaft. Er kommt aus armen Verhältnissen
und begeht Verbrechen, um zu überleben. Dies ändert sich noch zu Stummfilmzeiten mit
Josef von Sternbergs Underworld (1927), der erstmals aus der Sicht des Gangsters erzählt
und Individuen zeigt, die nicht ums Überleben sondern um Macht und Reichtum kämpfen 
der moderne Gangsterfilm war geboren.
Waren Filme dieser Gattung bis zum Ende der zwanziger Jahre noch eher sporadisch, so
änderte sich das mit der Einführung des Tonfilms, der Soundeffekte wie Reifenquietschen,
Telefonklingeln oder natürlich das Geräusch von Feuerwaffen ermöglichte und damit eine
ganz neue Dramaturgie erlaubte. Die Zeitungsberichte und Geschichten über das organisierte
Verbrechen während der Prohibitionsjahre lieferten Ideen für zahlreiche Drehbücher.
Berüchtigte Bandenchefs wie Al Capone oder Bugs Moran bekamen in Filmen wie Little
Caesar (Mervyn LeRoy, 1932) oder Scarface (Howard Hawks, 1932) ihr filmisches
Denkmal. Warner Brothers begründete mit James Cagney, Edward G. Robinson, Humphrey
Bogart und Filmen wie Public Enemy (William Wellman, 1931) oder Chicago (Michael
Curtiz, 1938) den so genannten Classic Circle, der mit immer wiederkehrenden Themen
arbeitete und somit das Genre des Gangsterfilms etablierte.

Weitere Details

Erschienen: 02.03.2009

Umfang: 14 S., 0.14 MB

Sprache: Deutsch

ISBN/EAN: 9783640278657

Umbreit-Nr.: 6709073

Der Umbreit-Newsletter

Jetzt anmelden und immer über Angebote, Neuigkeiten und Aktionen informiert bleiben.