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Der transzendente Gott

Cover von Der transzendente Gott

Eine Auseinandersetzung mit dem Problem der göttlichen Attribute in der jüdischen und islamischen Religionsphilosophie des Mittelalters

Masur, Lisa

GRIN Verlag

17.95

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Titel wird für Sie produziert, Festbezug, bitte vormerken

Zusatztext

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Orientalistik / Sinologie - Islamwissenschaft, Note: 1,0, Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Sprache: Deutsch, Abstract: Attribute und Anthropomorphismen, die Gott in den heiligen Schriften von Judentum und Islam zugeschrieben werden, weichen vom gängigen Gottesbild der beiden Religionen ab. Im Mittelalter versuchten viele namhafte jüdische und muslimische Persönlichkeiten, diese Differenzen durch die sogenannten Attributenlehren auszugleichen. Ziel dieser Arbeit ist es, die Widersprüche aufzuzeigen, die sich aus den Eigenschaften Gottes in den heiligen Schriften und den Glaubensgrundsätzen bezüglich des jüdischen und des islamischen Gottesbildes ergeben, um die Attributenlehren einzelner jüdischer und islamischer Philosophen zu verstehen, die in einem nächsten Schritt angeführt und miteinander verglichen werden. Aufgrund der Vielzahl an Theologen, die sich im Mittelalter mit dieser Materie auseinandersetzten, soll sich diese Arbeit auf die Persönlichkeiten beschränken, die mir in diesem Zusammenhang am wichtigsten erschienen. Zunächst sollen die gängigen Glaubensgrundsätze sowie die Eigenschaften, die Gott in den heiligen Schriften zugeschrieben werden, angeführt werden, um die sich daraus ergebende Problematik zu verdeutlichen. Daraufhin sollen die verschiedenen Attributenlehren früher Theologen vorgestellt werden, wobei zunächst die mutazilitische Perspektive anhand von Saadja Ha-Gaon, Abu l-Huail und Abu lGubba i beleuchtet werden soll. Darauf folgt ein Einblick in die asaritische Lehre, die der Lehre der Mutaziliten widerspricht. Die Darstellung der asaritischen Sichtweise beginnt mit der Attributenlehre des Ibn Kullab und legt setzt sich daraufhin mit der Attributenlehre des al-Asari selbst auseinander. Eine dritte Sichtweise, welche sowohl zur mutazilitischen als auch und zur asaritischen eine Opposition bildet, ist die der Karramiten. Diese soll im darauffolgenden Kapitel näher ausgeführt werden. Um einen Überblick über die Zeit bis 950 zu ermöglichen und um eine Überleitung zu den späteren Theologen Maimonides und al-Gazali herzustellen, sollen die frühen Theologen durch einen geschichtlichen Überblick in den Gesamtzusammenhang eingeordnet werden. Abschließend sollen die Attributenlehren der späten Theologen Moses Maimonides und al-Gazali angeführt und einer theologischen Richtung zugeordnet werden.

Weitere Details

Erschienen: 24.08.2013

Umfang: 40 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 0.4 x 21 x 14.8 cm

ISBN/EAN: 9783656485711

Umbreit-Nr.: 5581581

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