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Eigensinn in der Fabrik? Zur Kulturgeschichte des Kapitalismus im Anschluss an Alf Lüdtke

Cover von Eigensinn in der Fabrik? Zur Kulturgeschichte des Kapitalismus im Anschluss an Alf Lüdtke

Gießbach, Linda

GRIN Verlag

17.95

(inklusive MwSt.)

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Zusatztext

Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich BWL - Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Note: 1,0, Universität zu Köln (Historisches Institut), Veranstaltung: Einführungsseminar Neuere Geschichte, Sprache: Deutsch, Abstract: In der heutigen Geschichtswissenschaft und historischen Forschung gibt es Kontroversen über die Verknüpfung der Wirtschafts- und Kulturgeschichte. Die Themenbereiche Wirtschaft und Kultur bilden ein diskussionsfähiges Problemfeld und liegen in der Wissenschaft nicht nah beieinander. Es gibt jedoch Historiker, die sich zwar auf ihre Wissenschaftskulturen spezialisiert haben, jedoch für eine Verbindung von Kultur- und Wirtschaftsgeschichte plädieren. Die Kulturgeschichte des Kapitalismus ist daher ein Thema, dass in der heutigen geschichtswissenschaftlichen Forschung zum einen noch nicht weit erforscht ist und sich zum anderen mit genau dieser Problematik und der Kluft zwischen der Wirtschafts- und Kulturgeschichte auseinandersetzt. Neben diesen Aspekten ist zudem der Begriff des Kapitalismus ein brisanter Begriff, der in der Historie seine Spuren bis in die heutige Gegenwart hinterlassen hat und einen Wandel im Verlaufe der Geschichte durchlaufen hat. In den 90er Jahren rief die Monographie Eigen-Sinn von Alf Lüdtke, der ein bekannter und aktueller Historiker für Alltagsgeschichte ist, einige Kritiker von Seiten der Sozialgeschichte wie Jürgen Kocka hervor. Alf Lüdtke beschäftigt sich in seinem Werk mit dem Konzept des Eigensinns in einem kapitalistischen System, nämlich dem Fabriksystem des Kaiserreichs, aus einer alltagsgeschichtlichen Perspektive heraus betrachtet. Demnach wird es interessant die Fragestellung zu untersuchen, inwiefern der kapitalistische Arbeitsalltag von Eigensinn im Sinne Alf Lüdtkes geprägt wurde. Auf dieser Grundlage basierend stellt sich die zweite zentrale Frage, inwiefern der Alltagshistoriker Alf Lüdtke ein tragfähiges Konzept liefert, um Kapitalismus kulturhistorisch zu untersuchen und wie überzeugend er bei seiner Argumentation wirkt. [.]

Weitere Details

Erschienen: 07.05.2014

Umfang: 20 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 0.2 x 21 x 14.8 cm

ISBN/EAN: 9783656646570

Umbreit-Nr.: 6678873

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