Die körperschaftsteuerliche Organschaft im Spannungsfeld des supranationalen und bilateralen Rechts
Eine Untersuchung der Tatbestandsvoraussetzungen am Maßstab der Diskriminierungsverbote
€69.99
(inklusive MwSt.)
Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug
Zusatztext
Unbeschadet vorsichtiger Schritte hin zu einer grenzüberschreitenden Öffnung bleibt die körperschaftsteuerliche Organschaft im Kern binnenorientiert. Damit kontrastiert das deutsche Organschaftsrecht nicht nur mit der zumeist multinationalen Konzernwirklichkeit, sondern steht im Verdacht, gegen die im Unions- und Abkommensrecht normierten Diskriminierungsverbote zu verstoßen. Aufbauend auf einer tiefgehenden Analyse der unionsrechtlichen Anforderungen an eine grenzüberschreitende Konzernbesteuerung untersucht der Verfasser, inwieweit die einzelnen Tatbestandsvoraussetzungen zur Begründung eines Organkreises mit der Niederlassungsfreiheit in Einklang stehen. Zudem beleuchtet der Verfasser die Vereinbarkeit des Organschaftsrechts mit den zuvörderst für Drittstaaten-Sachverhalte relevanten abkommensrechtlichen Diskriminierungsverboten.
Autorenportrait
Matthias Pick hat an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz Wirtschaftswissenschaften studiert und bei Prof. Dr. Roland Euler promoviert. Er ist derzeit im Konzernrechnungswesen eines großen deutschen Unternehmens der chemischen Industrie tätig.
Weitere Details
Erschienen: 09.02.2021
Umfang: xxvi, 501 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
ISBN/EAN: 9783658326227
Umbreit-Nr.: 201178
