Eingeschaltet
Die Ambivalenz der Mediengesellschaft
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Zusatztext
In diesem Buch geht es um Veränderungen, die überwiegend mit technischen Verbreitungsmedien in Verbindung stehen. Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Zustand des dauerhaften Eingeschaltet-Seins - als kulturelle Praxis, die Anschlussbereitschaft fordert und Ambivalenzen zwischen Begeisterung, Überforderung und Autonomieverlust erzeugt. Der Autor blickt auf die Mediengesellschaft als historisch gewachsenes Phänomen und zeichnet nach, wie Medien durch ihre Dauerpräsenz den Alltag tiefgreifend prägen. Informationen jeglicher Art sind zur pulsierenden Substanz unserer Kultur geworden. Im Mittelpunkt stehen Wechselwirkungen zwischen Technik, Publikum und Inhalt: der Aufstieg von Publizität und Neugier, die Logiken von Nachricht und Unterhaltung, das Verhältnis von Fiktion und Wirklichkeit sowie Formen parasozialer Beteiligung. Zugleich untersucht der Band, wie Medien Zeit strukturieren, Erwartungen erzeugen und durch permanente Stimulation neue Formen von Nähe, Distanz und Einsamkeit hervorbringen. Abschließend diskutiert das Buch Möglichkeiten von Orientierung und Regulierung in einer zunehmend digitalen Medienumgebung.
Autorenportrait
Michael Jäckel ist Professor für Soziologie und war von 2011 bis 2023 Präsident der Universität Trier. Er publiziert in den Bereichen Konsumforschung, Medienwirkung und Digitalisierung. Sein Lehrbuch Medienwirkungen ist in fünf Auflagen erschienen.
Weitere Details
Erschienen: 31.07.2026
Umfang: viii, 218 S., 2 s/w Illustr., 218 S. 2 Abb.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
ISBN/EAN: 9783658519292
Umbreit-Nr.: 1433495
