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Praktiken der Verzeichnung

Cover von Praktiken der Verzeichnung

Bibliographie im literarischen Feld: Der Leipziger Messkatalog 1760-1860, Studien zur Literaturvermittlung 3

Pilz, Michael

Springer Verlag GmbH

79.99

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Ab der Frühen Neuzeit bis ins 19. Jahrhundert verzeichnete der Leipziger Messkatalog zweimal jährlich die Neuerscheinungen auf dem Buchmarkt. So trocken sein Inhalt, so wichtig seine Rolle in der Formierungsphase des literarischen Feldes: Im Messkatalog wurden buchstäblich ‚Namen gemacht‘, er beeinflusste Absatzchancen von Werken, wurde für den Rezensionsbetrieb zum Leitmedium. Auf die Optimierung seiner Funktion als ‚Suchmaschine‘ legten Autor:innen wie Verlage größten Wert. Die vorliegende Analyse der Bedeutung des Messkatalogs für den Literaturbetrieb erzählt damit auch ein Kapitel der (Vor-)Geschichte der modernen Aufmerksamkeitsökonomie.

Autorenportrait

Michael Pilz ist assoziierter Professor am Institut für Germanistik der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck.

Weitere Details

Erschienen: 22.10.2025

Umfang: viii, 377 S., 3 s/w Illustr., 7 farbige Illustr.,

Sprache: Deutsch

Einband: KT

ISBN/EAN: 9783662718582

Umbreit-Nr.: 7025300

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