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Kleine Formen literarischer Prosa

Cover von Kleine Formen literarischer Prosa

treibhaus 21/2025, Jahrbuch für die Literatur der fünfziger Jahre

Günter Häntzschel/Sven Hanuschek/Ulrike Leuschner

Edition Text & Kritik

32.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Die kleine prosaische Form ist die Verwandlungskünstlerin unter den literarischen Textsorten. Zu allen Zeiten beliebt, trägt ihr Formenreichtum in den fünfziger Jahren zur Vielgestaltigkeit und Buntheit des literarischen Feldes bei: Sie fächert sich in Aphorismus und Witz auf, in Anekdoten und Offene Briefe, Grotesken und Gutachten, Feuilletons und Kurzgeschichten. Manch formvollendeter kurzer Text gibt sich den Anschein, als sei er mit leichter Hand so nebenbei notiert, andere dienen der gewichtigen Intervention oder gefallen sich im Bereitstellen metapoetischer Substrate. Ein ausgewiesener Meister der kleinen Form ist Kurt Kusenberg. Seit den 1940er Jahren waren seine "Magischen Bagatellen" erfolgreich, doch hält sein Fundus weit mehr als skurrile Erzählungen bereit. Eine Auswahl seiner nachgelassenen Werke stimmt auf das ein, womit der zweite Teil des Bandes aufwartet: Untersuchungen zu Heimito von Doderers "Repertorium", zu versteckten Geschichten in Erhart Kästners Reisebüchern, zu Wolfgang Hildesheimers "Lieblosen Legenden" und Bertolt Brechts "domesticum", zum Werdegang des Aphoristikers Max Rychner, zu dem für das Werk Paul Celans höchst ungewöhnlichen "Gegenlicht-Zyklus, zu Heiner Müllers virtuos elaboriertem "Vater"-Fragment und Heinz Erhardts launigen Conférencen und anderem mehr.

Weitere Details

Erschienen: 15.10.2025

Umfang: 284 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 2 x 21 x 14.8 cm

ISBN/EAN: 9783689301255

Umbreit-Nr.: 6450853

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