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Als der Golem die Augen schloss

Cover von Als der Golem die Augen schloss

Sandler, Boris

Czernin Verlags GmbH

25.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

1903 ereignet sich im damaligen russischen Kaiserreich ein Verbrechen an der judischen Bevölkerung, das als 'Massaker von Kischinjow' in die Geschichtsbucher einging und heute weitgehend vergessen ist. In 'Als der Golem die Augen schloss' erinnert der auf Jiddisch schreibende Boris Sandler an die 49 Toten und hunderten Opfer des Pogroms und ergrundet die ihm vorausgegangenen Hetzkampagnen und ihre nicht nur in Osteuropa bis heute spurbaren Nachwirkungen. Sein historischer Roman zeugt aber nicht nur von antisemitischen Ressentiments und Gewaltbereitschaft der Täter und Zuschauer, sondern entwirft zugleich ein lebendiges und unsentimentales Zeugnis vom einstigen Leben im Schtetl und dem multikulturellen Reichtum der judischen Kultur- und Geistesgeschichte. 'Die Städte und Dörfer ruhten. Menschen und Tiere hatten sich nach den Anstrengungen eines Tages endlich in einem Traum verloren, lang wie die Nacht und kurz wie das Leben. Selbst Gott schien nach seinen Muhen fur die Welt einen Moment ein Nickerchen zu machen Ein stiller unschuldiger Augenblick am Vorabend eines blutigen Massakers.'

Weitere Details

Erschienen: 30.09.2025

Umfang: 304 S.

Sprache: Deutsch

Einband: GEB

Format: 3 x 19.5 x 13.5 cm

ISBN/EAN: 9783707608861

Umbreit-Nr.: 6509926

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