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Wenn Auschwitz negiert wird

Cover von Wenn Auschwitz negiert wird

Gegen Holocaustleugnung, Passagen Thema

Di Cesare, Donatella

Passagen Verlag Ges.m.b.H.

25.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Wenn es Vernichtung gegeben hätte, wärt ihr nicht hier, um davon zu zeugen. Als mit den Berichten der Zeitzeugen kurz nach dem Zweiten Weltkrieg allmählich das Ausmaß der nationalsozialistischen Verbrechen zutage tritt, erfinden die Holocaustleugner der ersten Stunde einen perfiden argumentativen Kniff: die Negation der Vernichtung. Indem sie die Shoah zum Mythos, Auschwitz zur Lüge erklären, machen sie die Überlebenden zu Nutznießern und Betrügern - ein jahrhundertealtes Motiv des europäischen Judenhasses. Bis heute bildet die Vorstellung eines Komplotts den Kern antisemitischer Positionen. Angesichts wiedererstarkender rechtsextremer Tendenzen in Europa arbeitet Donatella Di Cesare diese erschreckende Kontinuität heraus und zeigt, wie sich negationistische Positionen in die politischen Diskurse der Gegenwart einschreiben. 

Autorenportrait

Donatella Di Cesare, geboren 1956, ist Professorin für theoretische Philosophie an der Universität La Sapienza in Rom.

Weitere Details

Erschienen: 23.03.2026

Umfang: 168 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 1 x 21 x 12 cm

ISBN/EAN: 9783709206645

Umbreit-Nr.: 8747524

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