Psychologie und Ökonomie des Wandels
Die Idee der Gramsci-Lücke, Interregna und das Ringen um neue Ordnungen
Metropolis Verlag für Ökonomie,
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Zusatztext
Was geschieht, wenn die alte Welt stirbt - und die neue noch nicht geboren ist? In Zeiten des Übergangs geraten nicht nur politische und ökonomische Systeme ins Wanken - auch die psychische Ordnung von Individuen und Gesellschaften wird erschüttert. Dieses Buch beleuchtet diese Momente des Dazwischen, die Antonio Gramsci als Interregna beschrieb, aus psychologischer und ökonomischer Perspektive: Als Phasen der Orientierungslosigkeit, in denen Ungeheuer auftreten - charismatische Akteure, dysfunktionale Systeme und symbolische Spiegel kollektiver Ängste. Oliver Hoffmann analysiert in diesem interdisziplinären Werk die Dynamiken gesellschaftlicher Übergänge, die psychologischen Mechanismen kollektiver Unsicherheit und das ökonomische Vakuum, das entsteht, wenn alte Paradigmen zerfallen und neue noch nicht greifen. Dabei verbindet er Philosophie, Tiefenpsychologie und Systemtheorie zu einem faszinierenden Panorama der Gegenwart - und macht deutlich: Das Monströse unserer Zeit ist nicht bloßer Verfall, sondern Symptom und Chance zugleich. Ein Buch für alle, die die Krisen unserer Epoche nicht nur verstehen, sondern gestalten wollen.
Weitere Details
Erschienen: 13.06.2025
Umfang: 138 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
ISBN/EAN: 9783731616184
Umbreit-Nr.: 6793845
