Reichsstadt als Argument
Studien zur Reichsstadtgeschichte 6, Herausgegeben vom Arbeitskreis Reichsstadtgeschichtsforschung und der Friedrich-Christian-Lesser-Stiftung, Nordhausen
Michael Imhof Verlag GmbH & Co.KG
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Zusatztext
Reichsstadt zu sein war im Ordnungsgefüge des Alten Reichs nicht allein eine Sache der rechtlichen Stellung, sondern vor allem eine politische Angelegenheit und nicht zuletzt eine Frage von Fremdwahrnehmung und Selbstbild der städtischen Eliten. Abhängig von konkreten Herrschaftskonstellationen, war der Status einer Stadt als Reichsstadt deshalb nicht fixiert, sondern vielmehr das Ergebnis von Aushandlungsprozessen, die immer wieder neu geführt werden mussten. Die Beiträge des sechsten Tagungsbandes der Studien zur Reichsstadtgeschichte untersuchen spezifische und wiederkehrende Argumentationsmuster und -kontexte und bieten in einer vergleichenden Perspektive Antworten auf die grundsätzliche Frage nach dem Fremd- und Selbstverständnis von Reichsstädten im Mittelalter und in der Neuzeit.
Weitere Details
Erschienen: 28.02.2019
Umfang: 320 S., 3 s/w Illustr., 79 farbige Illustr., 82 Il
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 2.8 x 24.5 x 17.8 cm
ISBN/EAN: 9783731908180
Umbreit-Nr.: 6123443
