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Ausgehandelte Schriftlichkeit und pragmatische Rechenhaftigkeit

Cover von Ausgehandelte Schriftlichkeit und pragmatische Rechenhaftigkeit

Die Entwicklung städtischer und adeliger Buchführung im Spätmittelalter, Schriftenreihe der Friedrich-Christian-Lesser-Stiftung 45

Miller, Xenia

Michael Imhof Verlag GmbH & Co.KG

49.95

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Das Rechnungswesen des Spätmittelalters entstand aus der Praxis, mündliche Verhandlungen zur Nachprüfbarkeit zunehmend in schriftlicher Form festzuhalten. Erstmals ist diese Entwicklung einer ausgehandelten Schriftlichkeit und pragmatischen Rechenhaftigkeit Gegenstand einer vergleichenden Studie der städtischen und adeligen Buchführung. Schwerpunkte der Untersuchung sind die Rechnungsführung der Stadt Mühlhausen in Thüringen und der Landgrafen von Hessen. In den Städten wurde die Führung der Haushaltsgeschäfte an einen Rat von Funktionsträgern delegiert, die zur Rechenschaft verpflichtet waren. Der von Bediensteten geführte adelige Haushalt war dagegen zentral auf die Person und deren Hofhaltung ausgerichtet. Die Studie analysiert qualitative und quantitative Aspekte der Buchführung, wie die Art, Anzahl und Einteilung der Buchungseinträge, die Entwicklung von Bilanzierung, die Genauigkeit der Rechenhaftigkeit sowie die Chronologie der Buchungen. Unterschiede zwischen städtischer und adeliger Buchführung wurden bei Struktur, Sprache, Verantwortlichkeiten, Kontrollorganen, Buchungsverlauf, Bilanzierung und Genauigkeit festgestellt.

Weitere Details

Erschienen: 20.06.2024

Umfang: 600 S., 138 farbige Illustr., 138 Illustr.

Sprache: Deutsch

Einband: GEB

Format: 4.2 x 24.6 x 18 cm

ISBN/EAN: 9783731913863

Umbreit-Nr.: 2017427

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