Totgeschwiegen
Der Bruder meiner Mutter ist mein Onkel. Und die Schwester meines Vaters meine Tante. Einfach und lapidar. Aber warum es auch noch ganz anders ist ... Ein Inzestopfer erzählt
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Zusatztext
Eine beschauliche Wanderung auf einem Panoramaweg bei Sonnenschein war es nicht, das Leben, wie es Monika Furger kennengelernt hat. Ihr Lebensweg führte durch Nacht, Nebel und Kälte, vorbei an Abgründen, durch Steinschlaggebiete und Lawinenzüge. Trotzdem, Monika hat ihren Humor nicht verloren, ist unternehmungslustig geblieben und nimmt Anteil an Sorgen und Nöten ihrer Mitbewohner. Eine Ahnengalerie besitzt Monika Furger keine, ihre Ahnen kennt sie kaum und hat auch keinen Grund, stolz auf ihre Vorfahren zu sein. Zu traurig sind die Geschichten, die sie mit ihrer Vergangenheit verbinden. Dunkel und traurig fühlt sich ein Blick zurück an, kalt, frostig, eisig.
Autorenportrait
Monika Furger wurde 1955 auf einem kleinen Bauerngütlein in der Innerschweiz geboren, mit einer cerebralen Lähmung. Auf schwierige erste Jahre folgten ein Heimaufenthalt, eine Haushaltslehre, Anstellungen in einem Spital, einem Altersheim und in verschiedenen Familien als Kindermädchen. Auch als motorisierte Briefträgerin war sie unterwegs mit ihrem "roten Blitz". Immer wieder hatte sie Schicksalsschläge zu verkraften und immer wieder fasste sie neuen Mut und Hoffnung. Heute lebt sie in einer betreuten Wohngemeinschaft im Kanton Luzern.
Weitere Details
Erschienen: 09.01.2017
Umfang: 84 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 1.1 x 19 x 12 cm
ISBN/EAN: 9783734589416
Umbreit-Nr.: 1024191
