Andreas Dresen
'Im Kino sieht man nicht das wirkliche Leben.' Ein Gespräch, Augenblick - Konstanzer Hefte zur Medienwissenschaft 81
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Zusatztext
Andreas Dresen hat einmal seine Herangehensweise so beschrieben: Ich habe diese Arbeitsweise, erst mal in die Wirklichkeit hineinzugehen, für mich bis heute gehalten und daneben mache ich auch nach wie vor sehr gerne Dokumentarfilme, weil ich es einfach befreiend finde, mit zwei, drei Leuten loszuziehen, die Geschichten in der Realität zu suchen und die Realität so zu verdichten, dass daraus eine Filmerzählung wird. Diese komplexe Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit, der Realität, dem Dokumentarischen und dem Fiktionalen bestimmt seine Filme. Dabei spielen politische Fragen ebenso eine zentrale Rolle wie persönliche und gesellschaftliche Konflikte, tragische Ereignisse oder der Einbruch des Realen in sehr unterschiedlicher Gestalt. Andreas Dresen hat seit Ende der 1980er Jahre über 30 Filme gedreht, die auf je unterschiedliche Weise die Gegenwart und jüngere Geschichte mit ihren Umbrüchen und Möglichkeiten in den Blick nehmen. Das Spektrum reicht dabei von Dokumentar- und Kurzfilmen bis hin zu einem All Ages-Film.
Autorenportrait
Bernd Stiegler ist Professor für Neuere Deutsche Literatur im medialen Kontext an der Universität Konstanz
Weitere Details
Erschienen: 15.10.2021
Umfang: 138 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 0.9 x 21 x 14.8 cm
ISBN/EAN: 9783741002106
Umbreit-Nr.: 2849959
