Soledad
Zusatztext
Zwei Jugendliche fahren in den Sommerferien auf ein Dorf. Es sind siebzehnjährige Internatsschüler eines von Franziskanern geführten Heims, beide von den Eltern getrennt. Der Sommer ist grausam heiß. Die Jungen sind verwirrt, unberechenbar, latent gewaltsüchtig. Der eine von ihnen lässt über seinen Vormund eine Wohnung im Nachbardorf anmieten und versucht im Grunde nur, die Hitze zu überstehen. Er macht Liebe mit der Schwester des Freundes, der seinerseits jeden, den er trifft, dazu überreden will, die Sonne anzubeten. Das Abenteuer des Buches liegt in seiner Langeweile. Es dehnt die Verzweiflung. Soledad - spanisch für Einsamkeit - ist gleichzeitig, in die beiden Wörter sol und edad zerlegt, das Zeitalter der Sonne. Wenn der Planet zerkocht.
Autorenportrait
Stefan T. Gruner:In Leipzig geboren, in München und Bonn aufgewachsen, mehrjähriger Spanienaufenthalt, Dipl. Psychologe, Gesprächstherapeut, Verhaltenstrainer. Verheiratet, eine Tochter, lebt in Bielefeld.
Weitere Details
Erschienen: 12.02.2018
Umfang: 116 S., 0.62 MB
Sprache: Deutsch
ISBN/EAN: 9783746087252
Umbreit-Nr.: 589640
