Julian Schmidt - Eine Spurensuche
Lebensberichte - Zeitgeschichte
€19.80
(inklusive MwSt.)
Verfügbarkeit: Beim Verlag bestellbar. Führen wir nicht bzw. nicht mehr
Zusatztext
Julian Schmidt (1818-1886) war einer der bekanntesten und einflussreichsten Literaturkritiker und -historiker des 19. Jahrhunderts. Sein Name ist eng verknüpft mit der Zeitschrift "Die Grenzboten", welche er gemeinsam mit Gustav Freytag seit 1848 herausgab. Julian Schmidt gilt als Begründer der Programmatik des "Bürgerlichen Realismus", der bedeutendsten literarischen Strömung der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. In den letzten Jahrzehnten ist Julian Schmidt zu Unrecht in Vergessenheit geraten. In der vorliegenden Monographie wird erstmalig sein Lebensweg nachgezeichnet. Im Vordergrund stehen Schmidts menschliche und literarische Entwicklung vor dem Hintergrund der Zeitereignisse sowie seine persönlichen Beziehungen zu bekannten Zeitgenossen, wie z. B. Arnold Ruge, Herman Grimm, Heinrich von Treitschke, Theodor Mommsen, Wilhelm Dilthey oder Fritz Reuter. Hierzu wurden bisher unveröffentlichte Dokumente sowie die umfangreiche Korrespondenz erschlossen, welche sich in der Staatsbibliothek Berlin sowie im Goethe-Schiller-Archiv in Weimar befinden. Hoch geschätzt, aber auch oft angefeindet (etwa von Ferdinand Lassalle), stand Schmidt mehr als 30 Jahre lang im Licht der Öffentlichkeit. Norbert Ottos biographische Spurensuche, die anlässlich von Schmidts 200. Geburtstag erscheint, wird das Interesse an Werk und Person eines bedeutenden Literaten zweifellos neu beleben.
Weitere Details
Erschienen: 31.12.2018
Umfang: 252 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
ISBN/EAN: 9783758202247
Umbreit-Nr.: 3413290
