Tristia oder Zehn Himmel kostete uns diese Erde
Gesammelte Gedichte 1915-1925, edition offenes feld 113
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Zusatztext
Die politischen und kulturellen Umwälzungen der Oktoberrevolution tragen apokalyptische Züge: Umwertung aller Werte findet statt, die Sonne wird in ihr Gegenteil verkehrt. Sogar das Intimste und Privateste eines Bürgers trägt schwarze Flecken wie ein härener Sack: "Mit schwarzer Liebe die Sonne ich befleckte!" Und dann kommt die nie endende Sowjetnacht und der Untergang der Sonne: "Der wilden Lust und somnambulen / Wird die Sonne schwarz nicht aufgehn." Schwarze Sonnengedichte der Endzeit, Gedichte des Exils, der Verbannung wie bei Ovid, prophetisch-poetische Vorahnungen und Zeichendeutungen an der Wand. Diese Metamorphosen-Gedichte der TRISTIA, diese Mythen-Gedichte eines modernen Orpheus, versuche ich hier zu übertragen, zu übersetzen, nochmals nachzudichten. (Andreas A. Peters im Nachwort zu "Tristia")
Weitere Details
Erschienen: 14.08.2024
Umfang: 140 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 1.3 x 21.6 x 15.3 cm
ISBN/EAN: 9783759768742
Umbreit-Nr.: 4294756
