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Gegen den philosophischen Fundamentalismus

Cover von Gegen den philosophischen Fundamentalismus

Postanalytische und dekonstruktivistische Perspektiven

Reinhard, Rebekka

Brill Fink, Wilhelm

62.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Seit große Philosophen wie Nietzsche und Wittgenstein unhinterfragbaren Wahrheiten ihre Absage erteilt haben, kämpft die Philosophie mit ihrem Legitimationsproblem. Denn mit dem Ende des philosophischen Fundamentalismus können auch die Unterschiede zwischen Meta- und Objektsprache, theoretischer Setzung und performativem Tun, Sprechen und Handeln, nicht mehr festgeschrieben werden. Das (rein) Begriffliche hat seinen Primat gegenüber dem Performativen eingebüßt. Rebekka Reinhards metatheoretische Untersuchung stellt sich der Frage, wie aus der irreversiblen gestisch-sprachlichen Sinnkomplexion, die mit der Einsicht in die Kontingenz von Werten und Fakten einhergeht, eine Theorie ethisch-politischer Praxis entwickelt werden könnte, welche den Widersprüchen zwischen Pragmatismus und Ethizität Rechnung trägt. Hierzu setzt sich Reinhard kritisch mit den wichtigsten Positionen der zeitgenössischen Sprachkritik, Literatur- und Texttheorie und Ethik auseinander: Von Davidson und Rorty zu Butler, von Levinas zu Derrida.

Weitere Details

Erschienen: 16.04.2003

Umfang: 225 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 1.8 x 23.4 x 15.8 cm

ISBN/EAN: 9783770538294

Umbreit-Nr.: 728710

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