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Telefonfiktionen

Cover von Telefonfiktionen

Spielformen fernmündlicher Kommunikation

Hagen, Kirsten von

Brill Fink, Wilhelm

62.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Das Telefon eröffnet einen Raum des Imaginären, ist Wunschmaschine und angsteinflößender Zauberapparat. Waren es zunächst ambivalente Gefühle, die sich mit dem neuen Medium verbanden, so entwickelte es sich schon bald zum beliebten Sujet in Literatur, Theater und Film. Autoren wie Proust und Cocteau haben das Telefon inszeniert: Der eine, um seine eigene Poetik zu veranschaulichen, der andere, um einen Wandel in der Liebeskommunikation aufzuzeigen. Noch frühere Formen einer Medienreflexion lassen sich im französischen Theater der Jahrhundertwende aufzeigen. Im Film spielt das Fernmedium seit den Anfängen eine große Rolle. Durch die technisch vermittelte Anrede des Kommunikationspartners kommt es immer wieder zu Falschadressierungen. Kommunikationsstrukturen und die ihnen inhärenten Störmomente werden so zum dramaturgischen Mittel und eröffnen einen Raum medialer Selbstreflexion.

Weitere Details

Erschienen: 16.02.2015

Umfang: 299 S., 20 s/w Fotos, 20 Illustr.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 2.2 x 23.5 x 16 cm

ISBN/EAN: 9783770558018

Umbreit-Nr.: 6710025

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