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Gertrude Stein: Nervosität und das Theater

Cover von Gertrude Stein: Nervosität und das Theater

Die Geschichte ihrer therapeutischen Theaterästhetik

Jost, Torsten

Brill Fink, Wilhelm

89.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Gertrude Stein (1874-1946) entwickelte eine einzigartige Theatertheorie. Diese verbindet Kritik an Zwangsstrukturen bürgerlicher Subjektivierung in den USA mit ganz eigenen ästhetischen Modellen und therapeutischen Empfehlungen. Steins therapeutische Wirkungsästhetik des Theaters entfaltet sich nicht in Manifesten und Traktaten, sondern in ihren frühen Romanen und autobiographischen Schriften. Daher blieb sie von der internationalen Forschung bislang unbeachtet. Torsten Josts Studie schließt diese Lücke: Stein wird als eine von William James Psychologie inspirierte Kunst- und Theatertheoretikerin lesbar gemacht, deren Ideen sich deutlich von Theaterästhetiken der europäischen Avantgardebewegungen unterscheiden. Damit wird sie endlich zu jener gewichtigen Stimme, die ihr im Grunde von jeher gebührt hätte. (Matthias Warstat)

Autorenportrait

Torsten Jost ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am International Research Center for Advanced Studies on Interweaving Performance Cultures an der Freien Universität Berlin.

Weitere Details

Erschienen: 30.11.2018

Umfang: 388 S., 2 s/w Illustr., 1 farbige Illustr., 3 Illu

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 2.9 x 23.5 x 15.5 cm

ISBN/EAN: 9783770563579

Umbreit-Nr.: 5114589

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