Zum Hauptinhalt springen
Umbreit Logo

Anerkennung und Kalkül

Cover von Anerkennung und Kalkül

Literarische Gerechtigkeitsentwürfe im gesellschaftlichen Umbruch (1773-1819)

Nitschke, Claudia

Brill Fink, Wilhelm

105.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Um 1800 experimentieren literarische Texte verstärkt mit Szenarien, in denen Recht, Moral und Gerechtigkeit konvergieren, und bilden dabei eine innovative Anerkennungstheorie heraus. Im Rekurs auf Spieltheorie, Evolutionspsychologie und Kognitionswissenschaften untersucht Claudia Nitschkes Studie diese literarischen Überlegungen zur Anerkennung im Kontext des Gesellschaftsvertrags, der seinerseits einen Versuch darstellt, politische Ordnung und Gerechtigkeit säkular zu entwerfen und rational zu legitimieren. Ein entsprechender Blick auf spezifische kanonische Tete, Autoren und Genres der Sattelzeit zeigt, wie sich auch die Literatur kritisch und bis heute instruktiv mit speziellen, vertragstheoretischen Prämissen auseinandersetzt und neue Antworten auf alte Fragen finde.

Autorenportrait

Claudia Nitschke ist Professorin an der School of Modern Languages and Cultures an der Durham University, Großbritannien.

Weitere Details

Erschienen: 08.05.2020

Umfang: VIII, 300 S.

Sprache: ENG

Einband: GEB

Format: 2.7 x 24 x 16.5 cm

ISBN/EAN: 9783770565078

Umbreit-Nr.: 8395632

Der Umbreit-Newsletter

Jetzt anmelden und immer über Angebote, Neuigkeiten und Aktionen informiert bleiben.