Literarische Widmungen im Mittelalter und in der Renaissance
Konzepte - Praktiken - Hintergründe, Quellen und Untersuchungen zur lateinischen Philologie des Mittelalters 21
Carl-Friedrich Bieritz/Clemens Cornelius Brinkmann/Thomas Haye
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Zusatztext
Obwohl die Praxis der Widmung literarischer Werke an Mäzene, Gönner und Lehrer, aber auch an Freunde und Schüler in der zehn Jahrhunderte währenden, das Mittelalter und die Renaissance umfassenden Epoche in der gesamten europäischen Literatur nach antikem Vorbild weiter geübt wurde, kann von einer systematischen Untersuchung des Phänomens bislang keine Rede sein. Die im vorliegenden Band versammelten Forschungsbeiträge aus dem Bereich der Latinistik, Germanistik und Romanistik nähern sich dem Thema aus drei Perspektiven: Sie fragen erstens nach den literarischen Konzepten, Vorbildern und rhetorischen Mustern, welche bei der Dedikation wirken und zum Ausdruck kommen. Sie untersuchen zweitens die performativen und kommunikativen Praktiken der Widmung. Drittens fragen sie nach den literatursoziologischen Hintergründen und beleuchten das Verhältnis von Widmungsnehmer und Mäzen sowie die extraliterarischen Funktionen der Dedikation.
Weitere Details
Erschienen: 23.04.2019
Umfang: VIII, 346 S.
Sprache: Deutsch
Einband: LN
Format: 3 x 24.6 x 17 cm
ISBN/EAN: 9783777219035
Umbreit-Nr.: 6253563
