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Hagenbund

Cover von Hagenbund

Ein europäisches Netzwerk der Moderne 1900 bis 1938

Agnes Husslein-Arco/Matthias Boeckl/Harald Krejci

Hirmer Verlag

19.90

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Vergriffen, Bestellung abgelegt

Zusatztext

Die Wiener Künstlervereinigung Hagenbund hat sowohl die heimische als auch die mitteleuropäische Kunstszene zwischen 1900 und 1938 maßgeblich geprägt. Sie führte verschiedene Stilrichtungen zusammen und setzte, als die Secession nach 1918 an Schlagkraft verlor, innovative Impulse. Revolutionär war die liberale Haltung der Künstler jenseits stilistischer Einschränkungen. Der Hagenbund steht für ein frühes Netzwerk europäischer Kunst mit einer regionalen Verortung in Wien. Bereits 1907 kam es zu einer gemeinsamen Schau ungarischer, polnischer, tschechischer und deutscher Künstler. Mittels innovativ für die Kunstwissenschaft eingesetzter historischer Netzwerkanalyse werden Wechselbeziehungen der Künstler in Wien, Prag, München, Budapest, Lemberg, Bratislava, Krakau oder Triest untersucht. Neben Oskar Laske, Carry Hauser, Otto Rudolf Schatz gehörten Gäste wie Anton Faistauer, Oskar Kokoschka und Anton Kolig zum Hagenbund. Das frühe Netzwerk etablierte eine offene Ausstellungspolitik mit einer regen Wechselbeziehung zwischen den Künstlern.

Weitere Details

Erschienen: 25.10.2014

Umfang: 448 S., 462 Abbildungen überw. in Farbe

Sprache: Deutsch

Einband: GEB

Format: 4 x 29 x 24 cm

ISBN/EAN: 9783777422732

Umbreit-Nr.: 6729924

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