Einweihungspredigten des 16.-18. Jahrhunderts
Ein Beitrag zur frühneuzeitlichen Theologie im Kontext sakraler Intermedialität, Geistliche Intermedialität in der Frühen Neuzeit 13
Der thematische Zuschnitt macht die Studie gleichermaßen lesenswert für Experten wie für interessierte Laien, ihrer Heimat Verbundene und heutige Prediger.
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Zusatztext
Deutschsprachige Predigten aus der Zeit von 1544 bis ca. 1800, die anlässlich der Einweihungen von etwa Kirchen, Kanzeln, Altären, Taufbecken, Orgeln und Glocken gehalten wurden, erschließen den Menschen in den Dörfern, Städten, Klöstern, bei Hofe usw. die Kirchenräume bzw. -ausstattungen oft detailliert, lassen sie verständlich und geistlich zugänglich werden. Besonders geprägt sind solche Gelegenheitspredigten durch die sich im Wechselspiel aller beteiligten Medien eröffnenden Horizonte sakraler Intermedialität. Dem geht die Studie nach und bezieht dabei historische Kontexte der Anlässe und Netzwerke der Akteure ebenso ein wie die mit den Einweihungen verbundenen nuancierten interkonfessionellen Phänomene, die von Polemik über Pragmatismus bis zu aufgeklärter Irenik reichen.
Autorenportrait
Frank Alexander Kurzmann studierte Ev. Theologie in Hamburg und Wien. Nach der Promotion 2018 war er u. a. Leiter des DFG-Projekts Theologie und Intermedialität frühneuzeitlicher Einweihungspredigten. 2024 folgten die Habilitation (Kirchen- und Dogmengeschichte) und Verleihung der Lehrbefugnis als PD.
Weitere Details
Erschienen: 02.05.2025
Umfang: 384 S., 46 s/w Illustr., 16 farbige Illustr.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 3.3 x 28.7 x 21.8 cm
ISBN/EAN: 9783795439545
Umbreit-Nr.: 5854328
