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Durch den Spiegel

Cover von Durch den Spiegel

Selbstreferentialität im Werk von André Gide, Jean Genet, Normand Chaurette und Yasmina Reza, Forum modernes Theater 45

Jessen, Herle-Christin

Narr im Narr Francke Attempto Verlag

78.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Die mise en abyme gilt als eines der wichtigsten und faszinierendsten Phänomene ästhetischer Selbstbezüglichkeit. In einem Kunstwerk findet sich ein zweites, welches das erste - oder signifikante Facetten desselben - widerspiegelt und dadurch über sich selbst hinausweisend das Kunstwerk als solches fokussiert. Die mise en abyme ist nicht lediglich eine strukturelle Doppelung, sondern wirkt als Schnittstelle von Poesie und Poetologie, wie anhand der Reflexionen Gides, der den Begriff zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit Blick auf Literatur, Malerei und Heraldik geprägt hat, fundiert erörtert werden kann. Der Einbezug künstlerischer Produktions- und Rezeptionsprozesse gestaltet sich besonders plastisch in abyssalen Theaterstücken. Mithin analysiert die Dissertation innerhalb eines breiten Spektrums moderner Dramen von Jean Genet, Normand Chaurette und Yasmina Reza, auf welche Weise sich die selbstreferentiellen Phänomene radikalisieren und normative Kunsttheoreme in Frage stellen.

Weitere Details

Erschienen: 17.09.2014

Umfang: XIII, 277 S.

Sprache: Deutsch

Einband: PB

ISBN/EAN: 9783823368915

Umbreit-Nr.: 6737079

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