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Denken ist Unterscheiden

Cover von Denken ist Unterscheiden

Eine Kritik an der Gleichsetzung von Denken und Bewusstsein, Studien zu Literatur und Erkenntnis 18

Schmitt, Arbogast

Universitätsverlag Winter GmbH Heidelb

29.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Wenn in der Philosophie oder den Naturwissenschaften gefragt wird, ob Menschen oder Tiere denken können, fragt man, ob sie Bewusstsein haben. Die aktive, kontrollierbare Spontaneität des Bewusstseins setzt ein, wenn ihm auf vorbewusste Weise die Gegenstände, die es denkend ,bestimmen' soll, gegeben sind. Darüber hatte man fast 2000 Jahre lang anders gedacht: Das Denken kann nur die Gegenstände haben, die es selbst aufgebaut hat. Zu wissen, wie dieser Aufbau geschieht, setzt eine Reflexion auf die Leistungen der verschiedenen Erkenntnisformen voraus, die als Unterscheidungsvermögen verstanden wurden. Als Bedingung eines selbstbestimmtem Wissens galt, dass man nicht nur Unterschiede bemerkt, sondern reflexiv die Kriterien des Unterscheidens ermittelt. Dieses Buch versucht, die beiden einander fremden Denkbegriffe gegeneinander abzugrenzen und ihr Verhältnis zu bestimmen. Durch seine sorgfältigere Beachtung könnte die Moderne eine positivere Stellung zu ihrer eigenen Vergangenheit gewinnen, aber auch zu ,nicht-modernen' Kulturen und zu Lebewesen ohne bewusste Intelligenz.

Weitere Details

Erschienen: 31.08.2020

Umfang: 239 S.

Sprache: Deutsch

Einband: GEB

Format: 1.9 x 24.1 x 16.2 cm

ISBN/EAN: 9783825347116

Umbreit-Nr.: 8627987

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