'Ich beendige dieses Gedicht lieber in Prosa'
Robert Walser als Grenzgänger der Gattungen, Beiträge zur neueren Literaturgeschichte 288, Beiträge zur neueren Literaturgeschichte [Dritte Folge] 288
Anna Fattori/Kerstin Gräfin von Schwerin
Universitätsverlag Winter GmbH Heidelb
€36.00
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Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug
Zusatztext
Robert Walsers Werk entzieht sich jeglicher Gattungsnorm. Vielmehr fordern die Gattungen und ihre Gattungstraditionen in exemplarischer Weise seinen kreativen Widerspruch heraus; so entstehen lyrische Dramolette, Erzählungen wachsen zu Romanen zusammen, Gedichte verwandeln sich in Prosa und umgekehrt. Walser löst spielerisch die Gattungsgrenzen auf und unterläuft damit auch die Erwartungen des Lesers. Zugleich wird daran eine grundsätzliche Umwertung des Gattungsbegriffs sichtbar, der im Werk Walsers, im Übergang zur literarischen Moderne, über seine eigenen Grenzen hinaustreibt. Dieser Band versammelt eine Reihe von Beiträgen, die diesen bislang wenig beachteten Aspekt von Walsers Werk in den Blick nehmen. Dabei wird das Oeuvre des Schweizer Autors im Hinblick sowohl auf kanonisierte Gattungen bzw. Untergattungen als auch auf weniger typische Formen untersucht. Die Eigentümlichkeit von Walsers Gattungskonzeption und -vermischung wird von Walser-Forschern und Gattungstheoretikern aus verschiedenen facettenreichen Perspektiven betrachtet.
Weitere Details
Erschienen: 23.08.2011
Umfang: 254 S., 5 Fotos
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 2 x 21.6 x 14.4 cm
ISBN/EAN: 9783825355975
Umbreit-Nr.: 1774236
