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Musik im Spannungsfeld zwischen nationalem Denken und Weltbürgertum

Cover von Musik im Spannungsfeld zwischen nationalem Denken und Weltbürgertum

Franz Liszt zum 200. Geburtstag, Germanisch-Romanische Monatsschrift. Beihefte 67

Dorothea Redepenning

Universitätsverlag Winter GmbH Heidelb

82.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Franz Liszt trat in seinen Kompositionen und in seinem kulturpolitischen Handeln zugleich als überzeugter Kosmopolit und als bekennender ungarischer Patriot auf. Diese dialektische Symbiose praktizierte er umso nachdrücklicher, je stärker nationale Partikularismen in Europa Raum griffen. Damit gab er Komponisten und Pianisten aus aller Herren Länder ein Vorbild, sei es als Berater, als Lehrer oder als Förderer mit vorzüglichen internationalen Beziehungen. Der Band arbeitet diese Dialektik im Dialog mit anderen Disziplinen heraus und erweitert den Blickwinkel zugleich auf andere Komponisten, die - sei es aus politischen Gründen oder aufgrund persönlicher Entscheidungen - in ähnlicher Weise zwischen zwei oder mehreren Nationen stehen. In den Vordergrund rückt also weniger die Begründung nationaler Musikkulturen als der internationale Austausch, zu dem diese Komponisten maßgeblich beitrugen und der die Voraussetzung für die jeweils besondere Musikkultur bildet.

Weitere Details

Erschienen: 27.07.2015

Umfang: 311 S., 40 Fotos

Sprache: Deutsch

Einband: GEB

Format: 2.4 x 24.2 x 16.5 cm

ISBN/EAN: 9783825363673

Umbreit-Nr.: 7197981

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